1. Bundesliga, München 30.07.06

EJOT Team muss bereits zu früher Stunde ran 

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Michael Raelert
Ob für das EJOT Team TV Buschhütten das Sprichwort " Morgenstunde halt Gold im Mund", am kommenden Wochenende zutrifft, bleibt abzuwarten. Es steht der vierte und vorletzte Triathlon Bundesliga Wettkampf auf dem Plan. In der bayrischen Landeshauptstadt München wird das heimische Bundesligateam erneut über die Olympische Distanz an den Start gehen. Auf dem Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau gilt es 1,5km zu schwimmen, 2 Runden a 20km Rad zu fahren und 2 Runden a 5km zu laufen. Da für das Rennen der Elite die Straßen weitestgehend für den Autoverkehr gesperrt sein müssen, beginnt der Wettkampf bereits frühmorgens um 08.00 Uhr. Dies bedeutet für die Athleten eine sehr ungewohnte Startzeit. Auch der Tagesablauf ist anders zu planen. So wird der Tag bereits um 05.00 Uhr in der Frühe mit dem Frühstück und dem anschließenden Aufwärmen beginnen. Dies ist nicht für jeden Athleten ideal. So gilt es doch bereits zu früher Stunde seinen Körper zu Höchstleistung zu bringen. Um eine optimale Vorbereitung zu haben, reist das gesamte Team bereits am Vortag an. Team Manager Rainer Jung und der sportliche Leiter Ralf Schneider haben für den Wettkampf Dirk Bockel und Michael Rohleder nominiert. Hinzu kommt Markus Fachbach, dessen Einsatz bisher von Verletzungen verhindert wurde. Er will nun in seinem ersten Bundesligaeinsatz für eine gute Platzierung sorgen. Der Alsdorfer „Youngster“ Simon Jung erhält erneut seine Chance im Bundesligateam. Ein Zeichen, das die Teamführung auch weiter auf den Nachwuchs setzt und den jungen Triathleten eine Chance gibt, sich im "Haifischbecken" Triathlonoberhaus zu beweisen. Komplettiert wird das Team durch Michael Raelert. Raelert hat seine langwierige und schwere Erkrankung ( Pfeiffersche Drüsenfieber ) mittlerweile überwunden. Er hat bereits den einen oder anderen Aufbauwettkampf bestritten. Seine Trainingsergebnisse sind durchaus gut und der Arzt hat "grünes Licht" für einen Einsatz gegeben. Wunderdinge sind aber noch nicht zu erwarten. Ist ein harter Bundesligawettkampf doch ein anderes "Kaliber", als die bisherigen Aufbauwettkämpfe. Raelert, der im letzten Jahr noch in vielen Bundesliga Wettkämpfen eine Top Five Platzierung erzielen konnte, soll nach und nach wieder an das Renngeschehen herangeführt werden. Ziel des Teams gilt es den aktuellen 11. Tabellenplatz zu verteidigen. Damit wäre das Abstiegsgespenst wohl endgültig vertrieben. Wenn es gut läuft, ist es sogar möglich, in den letzten beiden Wettkämpfen den 10. Tabellenplatz zu ergattern. Das Saisonziel hätte man dann erreicht. Dies ist um so höher zu bewerten, da die bisherige Saison von vielen Absagen durch Krankheit oder Verletzung geprägt war.