Was bleibt übrig…?
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| Rainer Jung | |
Dank auch an die Mitgliedert des Förderkreises der „ Freunde und Förderer des TVG Buschhütten“, die mit Ihrer Spende unser Budget verbessert haben. Stellvertretend darf ich hier Friedrich Sprenger mit Gattin Monika nennen, die sogar die weite Reise nach Schliersee nicht gescheut haben, um unser Team vor Ort zu unterstützen.
Dann gehört sicherlich auch immer ein sportliches Fazit zu einem Abschlussbericht. Auch hier gibt es nur Positives zu berichten. Die Saisonziele in der Liga wurden erreicht, ja sogar übertroffen
der Klassenerhalt in der Deutschen Triathlon Liga wurde mit zwei Top Ten Platzierungen und letztendlich Platz 10 in der Gesamtwertung, mehr als übertroffen
die NRW Liga Mannschaft erreichte als Aufsteiger sogar einen Tagssieg und am Ende sogar die Vizemeisterschaft in der höchsten Triathlon Liga von NRW
Aber auch viele Platzierungen außerhalb der Liga konnte unser Team erzielen. Stellvertretend hier die herausragenden Leistungen bei unserem eigenenTriathlon im Mai dieses Jahres. 6 Team Mitglieder in den Top 20 sprechen hier für sich. Tolle Leistungen über die Ironman Distanz, dessen Höhepunkt sicherlich der 5. Platz von Markus beim Quelle Challenge in Roth war. Toll auch die acht Medaillen und zwei Deutsche Meisterschaften bei den Altersklassen Meisterschaften in Peine. Unser Team hat damit die sportlichen Ziele und die selbst gesteckten Ansprüche in der Saison 2006 nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.
Wie bereits in meinem Interview mit der Westfälischen Rundschau erwähnt, bin ich auch sehr froh, das unsere Neuzugänge nicht nur die sportlichen Erwartungen erfüllen konnten, sondern besonders auch menschlich in unser Team passen und auch charakterlich feine „Jungs“ sind.
Wenn man nun hier den Abschlussbericht schließen würde, so könnte der geneigte Leser denken, toll, phantastisch, super, ...Was für ein Team. Was für eine Saison. In vielen, vielen Gesprächen mit Menschen aus der Region und auch darüber hinaus, hinterlässt unser Team einen sportlich ausgezeichneten Eindruck Ja, es präsentiert sich als „ ein Team “. Als ein Team für das es sich lohnt, sogar die größten Schmerzen auf sich zu nehmen. Exemplarisch darf ich hier die einmalige und herausragende Leistung von Michael anführen, der für das Team, bis an die, ja sogar deutlich über die zumutbare Grenze der Belastung gegangen ist. Dies hat ihm nicht nur die verdiente Anerkennung ( vielleicht sogar ein wenig Ruhm ) gebracht, sondern dem gesamten Team mehr positives Image gegeben, als es z.B. jede noch so tolle Bekleidung, jemals könnte.
Aber um an die Überschrift wieder anzuschließen. Was bleibt für mich persönlich übrig nach dieser Saison? Was ist mein Fazit, wenn ich auf die Saison zurückblicke ? Nun zuerst muss ich mir die Frage stellen, gehört dies überhaupt in einen Abschlussbericht? Und will dies der geneigte Leser überhaupt wissen? Ich beantworte diese beiden Fragen mal für mich mal mit einem klaren ja. Denn es ist mein persönlicher Abschlussbericht. Zudem könnte der Leser ja, wenn er daran kein Interesse hat, an dieser Stelle das Lesen beenden.
Sind meine persönlichen Ziele erfüllt ? Bin ich selbst zufrieden ?
Der sportliche Bereich. Damit kann und muss ich zufrieden sein. Die Ziele wurden erreicht, die anvisierten Erfolge realisiert.
Der organisatorische Bereich. Ich denke die Organisation der Saison war ok. Kleinigkeiten zu verbessern gibt es immer. Aber Sabine und ich haben versucht es unseren Athleten so angenehm wie möglich zu machen. Damit sich unser Team voll und ganz auf den Sport konzentrieren kann. Ich glaube dies ist uns im Großen und Ganzen gut gelungen.
Die Medien Präsenz. Auch hier bin ich der Meinung, das war die mit Abstand beste Saison hinsichtlich Presse und Medien Resonanz hinter uns haben. Und ich glaube es ist uns gelungen, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ und ausgewogen präsent gewesen zu sein.
Aber was ist mit den Träumen und Visionen. Ein kleiner Traum wird in Kürze Realität. Unser Team wird zu sehen sein in einem tollen Wandkalender. Und ich ertappe mich sogar dabei, doch in Gedanken unsere Jungs irgendwann mal ganz Oben auf dem Podest zu sehen. Und da ist auch keine „Angst“, das dies nicht irgendwann einmal Realität werden könnte. Auch keine „Angst“, obwohl dies viel Arbeit und Zeit kosten würde. Aber für die Umsetzung solcher Visionen und Träume braucht man starke Partner. Wir haben starke Partner und ich bin sicher, dass auch andere Mitstreiter gefunden werden, die unsere unermüdliche Arbeit rund um den Triathlon Sport unterstützen werden. Und ich persönlich brauche Motivation und Energie. Und die kann man sicherlich aus einer gewissen Anerkennung / Wertschätzung ziehen. Die gibt es auch und dafür möchte ich Danke sagen. Jedoch um Visionen und Träume in die Realität umzusetzen ist das nicht genug. Dafür muss man das Gefühl haben, ein fester Bestandteil des Teams zu sein. Und nicht nur deshalb, weil man gute Kontakte hat oder gut organisieren kann. Eben das Gefühl zu haben
„ Mittendrin, statt nur dabei “
zu sein. Das ist die Motivation noch mehr zu leisten. Auch dafür sage ich dem Team Danke.
In den nächsten Wochen habe ich Zeit mir im Urlaub, beim Blick aufs Meer, bei stundenlangen Spaziergängen am Strand, bei einem guten Glas Rotwein oder einem frisch gezapftem Krombacher, darüber Gedanken zu machen, wie man Träume und Visionen realisieren kann. Und auch die am Ende einer langen und aufregenden Saison verlorene Kraft auf zu tanken und zurück zu gewinnen.
In diesem Sinne wünsche ich eine gute restliche Saison und besonders viel Gesundheit.
Euer Rainer