Was bleibt übrig…?

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Rainer Jung
Vielleicht erinnern sich noch einige von Euch an meinen Abschlussbericht zur Saison 2005. Wenn nicht, er ist nach zu lesen auf unserer Homepage unter „Triathlon“, dann „Aktuelles“ und mit Datum 04.09.2005. Hier möchte ich anknüpfen:

Nun es ist Sonntag und ich sitze vor dem Laptop, schaue aus dem Fenster und denke über die abgelaufene Liga Saison nach. Was soll ich schreiben? Nun in einen Abschlussbericht gehört sicherlich immer in erster Linie auch ein Dankeschön an all die vielen engagierten Mitstreiter rund um unser Team. Dies mache ich gerne und aus vollem Herzen.

Dank an

Sabine, die es in dieser Saison mit mir nicht immer leicht hatte. Sie hat nicht nur super Fotos gemacht, sondern auch den „Laden“ im Background hervorragend gemanagt
Nicole, die wie immer sehr engagiert sich um die Belange des NRW Liga Teams gekümmert hat.
Doc, der mich bei den vielen Wettkämpfen tatkräftig unterstützt hat und auch in der schwierigen Zeit, an vorderster Front die Stellung gehalten hat.
Oli und Labbes, die als Team Rat Mitglieder viele Aufgaben für mich und das Team übernommen haben
unseren Vorstand, die mich unterstützt haben und wo Andrea und Volker sogar bei einigen Wettkämpfen persönlich vor Ort waren
Peter, der sich wie immer um die Belange im Bereich „Schwimmen“ gekümmert hat.
last but not least, unsere vielen „Fans“, denen keine Reise zu weit war und die nicht nur unsere Jungs lautstark unterstützt haben, sondern auch bei vielen Aufgaben ( z.B. Autos holen, Kuchen backen, etc. )  selbst tatkräftig angepackt haben.

Danken möchte ich auch unseren Partnern, die uns nicht nur organisatorisch, logistisch und finanziell unterstützt haben, sondern auch während der Saison unser „Treiben“ aufmerksam verfolgt und mit „Leib und Seele“ dabei sind. Eben

„ Mittendrin, statt nur dabei“.

Hier besonders mein Dank an Herrn Schwarz und Herrn Born von der Fa. EJOT. Herr Claßen von der Fa. SIV. Herrn Sebrich und Herrn Bothe von der Fa. SCOTT. Dieter und Jochen Langenbach von Intersport Langenbach. Herr Fuhr, Herr Ibanayaden und Herr Öhm von der Fa. Wahl. Herr Klee und Herr Vögele von der Fa. Point. Herrn Dr. Weihrauch und Herrn Lauffer von der Krombacher. Die Ehel. Kiendl von der Fa. KIGA. Und auch der Vorstand, Herrn Kaufmann und Herrn Brinkmann, von der Volksbank Siegerland eG

Dank auch an die Mitgliedert des Förderkreises der „ Freunde und Förderer des TVG Buschhütten“, die mit Ihrer Spende unser Budget verbessert haben. Stellvertretend darf ich hier Friedrich Sprenger mit Gattin Monika nennen, die sogar die weite Reise nach Schliersee nicht gescheut haben, um unser Team vor Ort zu unterstützen.

Dann gehört sicherlich auch immer ein sportliches Fazit zu einem Abschlussbericht. Auch hier gibt es nur Positives zu berichten. Die Saisonziele in der Liga wurden erreicht, ja sogar übertroffen

der Klassenerhalt in der Deutschen Triathlon Liga wurde mit zwei Top Ten Platzierungen und letztendlich Platz 10 in der Gesamtwertung, mehr als übertroffen

die NRW Liga Mannschaft erreichte als Aufsteiger sogar einen Tagssieg und am Ende sogar die Vizemeisterschaft in der höchsten Triathlon Liga von NRW

Aber auch viele Platzierungen außerhalb der Liga konnte unser Team erzielen. Stellvertretend hier die herausragenden Leistungen bei unserem eigenenTriathlon im Mai dieses Jahres. 6 Team Mitglieder in den Top 20 sprechen hier für sich. Tolle Leistungen über die Ironman Distanz, dessen Höhepunkt sicherlich der 5. Platz von Markus beim Quelle Challenge in Roth war. Toll auch die acht Medaillen und zwei Deutsche Meisterschaften bei den Altersklassen Meisterschaften in Peine.  Unser Team hat damit die sportlichen Ziele und die selbst gesteckten Ansprüche in der Saison 2006 nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.

Wie bereits in meinem Interview mit der Westfälischen Rundschau erwähnt, bin ich auch sehr froh, das unsere Neuzugänge nicht nur die sportlichen Erwartungen erfüllen konnten, sondern besonders auch menschlich in unser Team passen und auch charakterlich feine „Jungs“ sind.

Wenn man nun hier den Abschlussbericht schließen würde, so könnte der geneigte Leser denken, toll, phantastisch, super, ...Was für ein Team. Was für eine Saison. In vielen, vielen Gesprächen mit Menschen aus der Region und auch darüber hinaus, hinterlässt unser Team einen sportlich ausgezeichneten Eindruck  Ja, es präsentiert sich als „ ein Team “. Als ein Team für das es sich lohnt, sogar die größten Schmerzen auf sich zu nehmen. Exemplarisch darf ich hier die einmalige und herausragende Leistung von Michael anführen, der für das Team, bis an die, ja sogar deutlich über die zumutbare Grenze der Belastung gegangen ist. Dies hat ihm nicht nur die verdiente Anerkennung ( vielleicht sogar ein wenig Ruhm ) gebracht, sondern dem gesamten Team mehr positives Image gegeben, als es z.B. jede noch so tolle Bekleidung, jemals könnte.

Aber um an die Überschrift wieder anzuschließen. Was bleibt für mich persönlich übrig nach dieser Saison? Was ist mein Fazit, wenn ich auf die Saison zurückblicke ? Nun zuerst muss ich mir die Frage stellen, gehört dies überhaupt in einen Abschlussbericht? Und will dies der geneigte Leser überhaupt wissen? Ich beantworte diese beiden Fragen mal für mich mal mit einem klaren ja. Denn es ist mein persönlicher Abschlussbericht. Zudem könnte der Leser ja, wenn er daran kein Interesse hat, an dieser Stelle das Lesen beenden.

Sind meine persönlichen Ziele erfüllt ? Bin ich selbst zufrieden ?

Der sportliche Bereich. Damit kann und muss ich zufrieden sein. Die Ziele wurden erreicht, die anvisierten Erfolge realisiert.

Der organisatorische Bereich. Ich denke die Organisation der Saison war ok. Kleinigkeiten zu verbessern gibt es immer. Aber Sabine und ich haben versucht es unseren Athleten so angenehm wie möglich zu machen. Damit sich unser Team voll und ganz auf den Sport konzentrieren kann. Ich glaube dies ist uns im Großen und Ganzen gut gelungen.

Die Medien Präsenz. Auch hier bin ich der Meinung, das war die mit Abstand beste Saison hinsichtlich Presse – und Medien Resonanz hinter uns haben. Und ich glaube es ist uns gelungen, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ und ausgewogen präsent gewesen zu sein.

Aber was ist mit den Träumen und Visionen. Ein kleiner Traum wird in Kürze Realität. Unser Team wird zu sehen sein in einem tollen Wandkalender. Und ich ertappe mich sogar dabei, doch in Gedanken unsere Jungs irgendwann mal ganz Oben auf dem Podest zu sehen. Und da ist auch keine „Angst“, das dies nicht irgendwann einmal Realität werden könnte. Auch keine „Angst“, obwohl dies viel Arbeit und Zeit kosten würde. Aber für die Umsetzung solcher Visionen und Träume braucht man starke Partner. Wir haben starke Partner und ich bin sicher, dass auch andere Mitstreiter gefunden werden, die unsere unermüdliche Arbeit rund um den Triathlon Sport unterstützen werden. Und ich persönlich brauche Motivation und Energie. Und die kann man sicherlich aus einer gewissen Anerkennung / Wertschätzung ziehen. Die gibt es auch und dafür möchte ich Danke sagen. Jedoch um Visionen und Träume in die Realität umzusetzen ist das nicht genug. Dafür muss man das Gefühl haben, ein fester Bestandteil des Teams zu sein. Und nicht nur deshalb, weil man gute Kontakte hat oder gut organisieren kann. Eben das Gefühl zu haben

„ Mittendrin, statt nur dabei “

zu sein. Das ist die Motivation noch mehr zu leisten. Auch dafür sage ich dem Team Danke.

In den nächsten Wochen habe ich Zeit mir im Urlaub, beim Blick aufs Meer, bei stundenlangen Spaziergängen am Strand, bei einem guten Glas Rotwein oder einem frisch gezapftem Krombacher, darüber Gedanken zu machen, wie man Träume und Visionen realisieren kann. Und auch die am Ende einer langen und aufregenden Saison verlorene Kraft auf zu tanken und zurück zu gewinnen.

In diesem Sinne wünsche ich eine gute restliche Saison und besonders viel Gesundheit.

Euer Rainer