Zweiter Liga-Wettkampf der Triathlon-Bundesliga in Witten am 13.06.2009
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| Ivan Vasiliev | Maik Petzold | Michael Raelert | Thomas Springer | Hauke Horstmann | Simon Jung |
EJOT Team steht vor harter Bewährungsprobe
Die Konkurrenz in der ersten Triathlon Bundesliga hat mittlerweile erkannt, dass sich mit dem EJOT Team TV Buschhütten ein ernst zu nehmender Konkurrent bei der Vergabe des Titel der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, in der Bundesliga etabliert hat. Nach Platz drei und Platz zwei in den letzten beiden Jahren, sprechen die Triathleten des heimischen EJOT Teams in diesem Jahr ein ernsthaftes Wörtchen bei der Vergabe des begehrten Titels mit. Dies will der Titelverteidiger und Serienmeister, das Hansgrohe Team aus dem Schwarzwald (quasi der FC Bayern der Triathlon Bundesliga) und das ASICS Team aus Witten, mit aller Macht verhindern. Dies zeigt sich an den Aufstellungen der beiden Teams für den nächsten Bundesliga Wettkampf am kommenden Samstag (13.06.2009) in Witten. So starten unter anderem für das Hansgrohe Team Daniel Unger, seines Zeichens Weltmeister aus dem Jahr 2007 und Steffen Justus, der mit seinem 5. Platz beim ersten Weltcup in Süd Korea, ein herausragendes Ergebnis erzielen konnte. Das Team aus Witten hat mit Christian Prochnow einen Athleten in seinen Reihen, der im letzten Jahr bei den Olympischen Spielen startete. Zudem mit Matthias Zöll den amtierenden Deutschen Duathlon Meister. "Respekt haben wir, Angst aber nicht", so Team Manager Rainer Jung. Denn mit dem russischen Top Triathleten Ivan Vasiliev, der im letzten Jahr Dritter der Weltrangliste war und Maik Petzold, der vor einigen Tagen mit Platz 4 beim Weltcup in Madrid glänzte, bieten Team Manager Rainer Jung und der sportliche Leiter Ralf "Doc" Schneider, ebenfalls zwei hochkarätige Triathleten auf. Aber auch die weiteren Team Mitglieder des EJOT Teams sind nicht von schlechten "Eltern". Mit Michael Raelert, in der letzten Saison bester Triathlet der Bundesliga, Thomas Springer, der mit einem fünften Platz beim Europacup in Pontevedra sich das Ticket für die Europameisterschaften sicherte und Team Player Hauke Horstmann, ist das Quintett sehr gut aufgestellt. Der Alsdorfer Simon Jung erhielt von Team Manager als Ersatzstarter seine erste Nominierung für den Kader beim zweiten Bundesliga Rennen. Wie beim ersten Wettkampf in Gladbeck, so wird auch in Witten wieder ein Team Rennen ausgetragen. Nur der Modus beim Gran Prix am Vormittag (1.Start 10.45 Uhr) ist anders als in Gladbeck. In Gladbeck starteten die fünf Team Mitglieder jeweils in einem separaten Lauf. Dann wurden die jeweiligen Zeiten addiert und im Zeitabstand der jeweiligen Teams wurde am Nachmittag ein Team Rennen als Jagdstart vorgenommen. In Witten gibt es wieder zwei verschiedene Wettkampfformate für den Bundesliga-Wettkampf. Einen Staffellauf, sowie das Teamrennen. Beim Staffellauf werden die Athleten nacheinander einen Sprinttriathlon (300 m schwimmen in einem extra aufgebauten mobilen Schwimmbecken, 6 km Rad fahren und 1,9 km laufen) absolvieren, so dass von jeder Mannschaft immer ein Starter auf der Strecke sein wird, der nach seinem Rennen das nächste Team Mitglied auf die Strecke schickt. Beim Teamrennen am Abend (Start 18.45 Uhr) werden die Mannschaften, gemäß den Abständen aus dem Staffellauf, als Team geschlossen an den Start gehen. Hier geht es dann wieder über eine Sprintdistanz mit 300 m schwimmen, 9,6 km Rad fahren und 3,2 km laufen. Bei den Herren wird die Endzeit nach dem vierten Mitglied einer Mannschaft genommen. Dies bedeutet auch in Witten, dass echtes Team Arbeit erforderlich ist. Da die Wettkampfstrecken in Witten von kurzen Runden geprägt sind (1 Radrunde = 1,1 km und 1 Laufrunde = 0,65 km), ist dies sicherlich für die Zuschauer ein absolutes Spektakel. Aber die Strecken bergen auch einige Gefahren. Da davon auszugehen ist, dass es, zumindest unter den besten vier bis fünf Mannschaften, ein enges Rennen gibt, ist zu erwarten, dass besonders auf der Radstrecke es sehr eng zu gehen wird. Ein Sturz oder gar eine Panne wären aber fatal. Denn auf den kurzen Strecken ist ein solcher Zeitverlust gleichbedeutend mit dem Verlust eines Spitzenplatzes. Es wird also in Witten nicht nur auf sportliche Höchstleistung ankommen, sondern auch auf fahrerisches Können und besonders auf eine gehörige Portion Glück. Das EJOT Team TV Buschhütten wird aber alles daran setzen, seinen derzeitigen Platz an der Sonne zu verteidigen. Aber zumindest ein Platz auf dem Treppchen ist notwendig, um in den dann noch ausstehenden Rennen in Schliersee (20. Juni) und Offenburg (18.Juli) noch alle Chancen zu haben, den heiß ersehnten Titel ins Siegerland zu holen.
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| Michael Raelert |