Deutsche Meisterschaften für Athleten mit Körperbehinderungen in Dortmund 10.06.2007
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| Olaf Kohn |
Olaf Kohn 3. bei den Deutschen Meisterschaften der Triathleten
Bei den Dt. Meisterschaften in Dortmund habe ich im Startfeld der Triathleten mit Körperbehinderung den 4. Platz im Gesamtklassement und den 3. Platz in meiner Schadensklasse (Armbehinderung) belegen können.
Dass das Wasser, nach den Regengüssen am Vortag, im Dortmund-Ems-Kanal kühler sein sollte, als man es vom Training her im beheizten Schwimmbad gewohnt ist, sollte man annehmen und wurde auch von den anderen Athleten so gesehen. Deshalb passte ich mich den anderen Triathleten an und zwängte mich selbst in meinen "Halb-Neo", aber dies stellte sich als Fehler heraus und mir war sehr schnell zu warm und ich musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Ich hatte Schwierigkeiten die gesamte Strecke durchzukraulen, was in Buschhütten (und dies bei doppelte Schwimmdistanz) noch so gut geklappt hatte. Nach 10:55 Minuten und 500m Schwimmdistanz konnte ich endlich aus meiner 2. Haut und fand nach wenigen Kilometern auf dem Rad zu meinem Rhythmus. Die Organisatoren in Dortmund schufen hier in drei Jahren eine dritte neue Rad-Strecke (diesmal eine 20 km-Runde), die sich bei bestem Wetter gut bewältigen ließ. Die Laufstrecke erstreckte sich wie gehabt über 2 Laufrunden á 2,5 km durch den üppig bewaldeten Fredenbaumpark, wo ich dann im Ziel in einer Zeit von 1:12:17 Std. finishen konnte.
Auf offizieller DTU Ebene bewegt sich was beim Triathlon für Körperbehinderte. Erstmalig hat man in Dortmund die Athleten nach Kriterien der internationalen Klassifikation (IPC) ins Rennen geschickt. Im September dieses Jahres soll dann, bei der WM in Hamburg, bekannt gegeben werden, ob und welche Voraussetzungen die Triathleten erfüllen müssen um zu den Olympischen Spielen nach Peking fahren zu dürfen. Bei der WM bin ich schon mal mit dabei.
Schau1n wir mal... wie es weitergeht.
In diesem Sinne: Dabei sein ist alles!
Gruß Olaf