Platz 3 für Michael Raelert vom EJOT Team TV Buschhütten auf den Bermudas

xx
Michael Raelert
Buschhütten/St. Georges
Mit stolz geschwellter Brust stand Michael Raelert am Sonntag auf dem Podest am King´s Square von St. Georges auf Bermuda. Platz drei hatte der Rostocker, in der Bundesliga in Diensten des EJOT Team TV Buschhütten, gerade im 2. Escape to Bermuda Triathlon erreicht. Er fühlte sich selbst als kleiner König. Immerhin hatte er einen der Großen, den US-Amerikaner Chris McCormack, 2007 Sieger des Ironman von Hawaii, in einem wahren Sturmlauf hinter sich gelassen. Auch der Peking 16. und Zweite des Weltcupfinales von Huatulco, Jarrod Shoemaker (7.) konnte ihm nicht folgen.
„Tolle Nummer von Michael, der sich mit dem auf dreizehn einkommenden Thomas Springer kurzfristig zu einem Start gegen viel Prominenz entschlossen hatte“, freute sich auch sein Teammanager Rainer Jung. Bei 1:55:49 Stunden blieb die elektronische Zeitmessanlage für den 28-Jährigen stehen. Auf den Australier Simon Thompsen besaß er nur einen Rückstand von 24 Sekunden. Den Wettbewerb gewann der Vorjahresdritte US-Amerikaner Matt Reed in 1:55:10. Zu dessen Meriten gehörte auch ein fünfter Rang bei der WM.
An Position elf kam der „kleine“ Raelert nach 1500 Meter aus dem Wasser am Royal Naval Dock, besaß auf den Schnellsten, den Franzosen Benjamin Sanson, einen Rückstand von 1:26 Minuten. Auf folgenden 40 Radkilometern auf der South Road 24, die Insel wurde vollständig von West nach Ost überquert, drehte Michael aber auf. Mit 1:01:02 fuhr der TC FIKO-Mann die fünftschnellste Zeit  und hatte sich mit in die führende Position gekämpft.

Sanson 1:20:52, Reed 1:21:43, McCormack 1:22:44 und dann nur um eine Sekunde getrennt Thompson und Raelert (1:23:00) hieß die Reihenfolge vor dem abschließenden „Zehner“. Und den absolvierte Michael wie aus einem Guss. Nichts war mehr von dem in Mexiko eingefangenen Infekt zu spüren. Sanson wurde „niedergerannt“, der große McCormack spürte förmlich seinen  Atem im Rücken und wurde schließlich ebenfalls überholt. Nur dem Australier vermochte er in der Endphase nicht ganz zu folgen, besaß mit 32:26 Minuten die drittschnellste Laufzeit und war über eine halbe Minute schneller als Reed.

Thomas Springer hatte dagegen etwas Pech und belegte in einem starken Teilnehmerfeld mit Weltmeister und Olympioniken den Platz 13.

Der letzte Wettkampf in dieser Saison wird am kommenden Wochenende für beide EJOT Team Athleten in San Fransico (USA) stattfinden. Andreas Raelert wird in Clearwater (USA) bei den Weltmeisterschaften 70.3 Ironman ebenfalls seinen letzten Wettkampf in dieser Saison bestreiten.