Dextro Energy Triathlon Hamburg
Platz 2 für Melanie Schwalbe bei den Frauen über die Kurzdistanz

Melanie Schwalbe vom EJOT Team TV Buschhütten verpasste nur knapp den erneuten Sieg nach 2009 beim Hamburg Dextro Energy Triathlon. Mit einer Gesamtzeit von 2:22:17 Stunden kam sie nur 7 Sekunden hinter der Siegerin Anja Kleiner ins Ziel. Hier ihr Rennbericht vom Veranstaltungstag:

Das Schwimmen war trotz Neoverbot in der Binnenalster gut. Erst habe ich gedacht das Verbot wäre für mich ein Vorteil, dummerweise kommt meine Konkurrentin, von der ich unten schreibe, vom Schwimmen – so dass ich ihr gegenüber wohl doch weniger Zeit verloren hätte mit Neo….naja.
Rad fahren lief super, ich glaub ich bin sogar deutlich schneller als letztes Jahr gefahren, weshalb ich wohl auch insgesamt schneller war als letztes Jahr.
In der Wechselzone hatte ich dann leider den Nachteil, dass ich meinen Platz ganz zu Beginn der 2km langen Wechselzone hatte, so dass ich die komplette Zone zwei Mal mit Rad durchlaufen musste. Das ist in Hamburg schon ein Nachteil. Die Athleten am anderen Ende der Wechselzone durften diesen Weg ohne Rad zurücklegen. Nun ja, daran sollte es nicht scheitern. Leider bin ich aber an meinem Wechselplatz nach dem Rad fahren vorbei gelaufen, was mich im Nachhinein bei dem knappen Ergebnis etwas ärgert! DAS hätte nicht sein müssen!
Beim zweiten Wechsel sah ich eine andere Frau, die zunächst deutlich schneller los laufen konnte. Ich hatte auf den ersten Kilometern ziemlich müde Beine, irgendwie bremste mich etwas, auch wenn ich nicht so genau weiß was das war. Die Muskeln hätten gefühlt schneller gekonnt, der Rest war irgendwie müde. Zum Glück änderte sich das aber nach Km 5, so dass ich die 2.Hälfte deutlich schneller als die ersten 5km laufen konnte. Die Konkurrentin, die nach 5km mindestens 300-500m vor mir war, kam bei km 7 immer näher in den Blick. Ich witterte meine Chance, auch wenn ich nicht genau wusste wann sie gestartet war, denn man hat ja endlos viele Startgruppen und sieht seine Konkurrenz nicht. Nach etwa 9,2km hatte ich sie erreicht und versuchte es mit dem Überraschungseffekt, lief also schnell vorbei. Dumm nur dass sie gegen hielt und dann doch noch schneller war. Hätte ich lieber bis kurz vorm Ziel gewartet und mit einem Endspurt überrascht, denn nach dem Zieleinlauf stellte sich heraus, dass sie in meiner Startgruppe gewesen ist. So bin ich nur „Zweite“ aber wie gesagt mit einer super Zeit und trotz des verlorenen Finish-Kampfes zufrieden. Es fehlten mir 7 Sekunden!!! Hätte ich meinen Wechselplatz doch schneller gefunden… oder wäre ich später vorbei gelaufen…. hätte wäre wenn und aber…
Ich bin mit dem Rennen zufrieden
Eure Melanie
Erst eine Woche zuvor hatte Melanie den Möhnesee Triathlon zum 5.Mal gewonnen.

Melanie Schwalbe


Ebenfalls in Hamburg wurden die Internationalen Deutschen Meisterschaften der Paratriathleten ausgetragen. Vom EJOT Team startete Olaf Kohn. Hier sein Wettkampfbericht:

Ungeahnter Frust hat sich verflüchtigt...
Triathlon in Hamburg ist und bleibt ein absolutes Highlight im Jahr. Allerdings habe ich hier zum ersten Mal den wahren Sportsgeist völlig unterschätzt. 2010 sollte ein ruhiges, entspanntes, trainingsreduziertes Triathlon Jahr werden mit lediglich 2 Wettkämpfen (Buschhütten + Hamburg). Ein heruntergefahrenes Trainingspensum hatte schon in Buschhütten dazu geführt, dass ich sehr entspannt und ausgeruht eine sehr passable Leistung abrufen konnte. So in gewisser Weise auch in Hamburg...
Jedoch, so habe ich gelernt, erklärt man nicht die Saison zum Übergangsjahr und fährt dann zu einer Dt. Meisterschaft nach Hamburg und wundert sich im Ziel, wer bereits alles dort wartet. Nach dem Schwimmen (Binnenalster um 10.00 Uhr mit 25 °C) wechselte ich noch sehr guter Dinge aufs Rad, musste aber schon hier feststellen und spätestens beim Laufen, wer bereits (oder noch) vor mir lag. Den einen oder anderen konnte ich zwar einsammeln (am ehesten noch die “Normalos”), aber die Enttäuschung saß beim Zieleinlauf doch sehr tief – Platz 5 in meiner Gruppe. Großer Trost waren Sabine und Rainer, die mich frenetisch zum „Posing“ vor der Kamera animierten!
Im Nachgang und nach Analyse der Zeiten verlief der Wettkampf für mich doch sehr zufrieden stellend (500m Schwimmen unter 11 Minuten / auf dem Rad ein Schnitt von 33,5 und Laufen für meine Verhältnisse mit 24 Minuten auf 5 km ziemlich normal ). Also habe ich Form und Ausdauer konservieren können und freue mich nun riesig auf London – 2010 ein Jahr der Erfahrungen !
Beste Grüße Olaf

Olaf Kohn


Aartalsee Triathlon 17.07.2010

Bei der siebten Auflage des Lahn-Dill-Bergland Sparkassentriathlons siegte über die Distanz 1,5 / 40 / 10 überlegen Tim Meyer vom EJOT Team TV Buschhütten in einer Zeit von 1:59:44 Stunden. Meyer setzte sich bereits im Schwimmen sofort klar und deutlich ab und baute bis zum Ziel seinen Vorsprung auf 8 Minuten aus.

Bianca Krah ging über die Volksdistanz 750/20/5 an den Start. Sie finishte nach
1:16:54 Stunden, was am Ende den 3.Gesamtplatz bei den Damen bedeutete.