Bronzemedaille für Olaf Kohn bei den Deutschen Meisterschaften für Athleten mit Körperbehinderungen.

Wechselzone - Olaf Kohn vor dem Wettkampf Siegehrung - Olaf Kohn in Hattingen

Das war Triathlon mit Badevergnügen !

"Erst Flussaufwärts, dann Flussabwärts und unter sich nichts zu sehen." So begann der Triathlon-Wettkampf am Samstag, 7.08.2004 mit dem 500m Schwimmen in der Ruhr für Olaf Kohn.
"Ich hatte keine Ahnung, was da in Hattingen an der Ruhr auf mich zukommt. Die erste großartige Meldung vor Ort: Das Wasser ist so warm; kein Neopren erlaubt ! (Anmerkung: Olaf besitzt keinen Neo). Nach dem Triathlon in Buschütten war mir klar, dass es auf dem Rad Nachholbedarf gab und als ich die Radrunden im stillgelegten Industriegebiet in Hattingen absolviert hatte, wusste ich, dass ich meine Hausaufgaben gemacht hatte. Da ich über das Laufen zum Triathlon gekommen bin, war die 3. Disziplin bedingt durch die Hitze zwar sehr anstrengend, besonders um 15.00 Uhr nachmittags, aber doch meine Paradedisziplin. So konnte ich den 3. Platz in der Gesamtwertung bei den 6. internationalen Deutschen Meisterschaften für Triathleten mit Körperbehinderung im Rahmen des Hattinger Ruhrtriathlons feiern und Platz 1 in meiner Altersklasse erringen."

Olaf kam in einer Zeit von 01:15:39 Stunden ins Ziel.
Die Einzelzeiten:
Schwimmen 0,5 km - 10:25 Min.
Rad 20 km - 39:12 Min.
Lauf 5 km - 26:02 Min.

" Mit der Bronzemedaille im Olympiajahr geht für mich sogar ein kleiner Traum in Erfüllung."

Einige Informationen von Olaf wie solch ein Triathlon-Wettkampf abläuft:

Die behinderten Starter werden nach Art/Grad der Behinderung klassifiziert.
Es sind Rollstuhlfahrer, Sehbehinderte und Armbehinderte ( so wie ich ).
Jede Klasse wird für sich selbst bewertet und hat somit einen eigenen Deutschen Meister. In meiner Altersklasse bin ich sogar Erster (von allen Teilnehmern) geworden. Den Rollstuhlfahrern wird ins Wasser geholfen und natürlich wieder aus dem Wasser und sie fahren dann mit einem Spezialfahrrad ( per Armkraft) entsprechend viele Runden. Die sehbehinderten fahren Tandem und die Armbehinderten haben ebenfalls, je nach Bedarf, Spezialahnfertigungen am Fahrrad.