Marco Göckus beim Opel-Ironman Germany in Frankfurt

Marco Göckus

Der längste und härteste Tag des Jahres

Der "längste und härteste Tag des Jahres" begann für den Siegerländer Triathleten Marco Göckus vom EJOT-Team Buschhütten mit einem Schock in der frühen Morgenstunde. Bei der routinemäßigen Kontrolle seines Rades in der Wechselzone stellte er um 5. 45 Uhr fest, dass sein Schlauchreifen am Hinterrad platt war.
Nach erneutem Aufpumpen musste er sich bei seinem ersten Ironman mit dem Druck, ob das Material die 180 km lange Radstrecke hält, zum Schwimmstart begeben.

Die 3,8 km lange Schwimmstrecke absolvierte er im ersten Drittel des Feldes mit einer Zeit von 1:03.54.

Auf der Radstrecke behinderte alle Teilnehmer plötzlich aufkommender starker Wind, der einem die Fahrt nicht gerade erleichterte. Trotz starker Böen und gelockerter Armauflage am Lenker erreichte er die Wechselzone zum Laufen nach 5 Std. 10 min. Der nun folgende Marathon am Main-Ufer ließ selbst Profi-Athleten unter der sengenden Hitze Gehpausen einlegen. Hier kamen viele Athleten an Ihre Grenzen. Dennoch finishte Marco Göckus den Marathon nach 3:45.38 und überschritt die Ziellinie mit einer Gesamtzeit von 10:04.45. Er belegte einen gesamt 214. Platz bei 2200 Teilnehmern und wurde 60. seiner Altersklasse bei 462 Mitstreitern.

Das muss man einfach mal erlebt haben, meinte er. Die Stimmung und Atmosphäre ist einfach überwältigend und lässt einen die schmerzenden Beine ein wenig vergessen.